Unabhängiges Magazin über Teamplay in Videospielen. Wir organisieren keine Veranstaltungen oder Quests, verkaufen nichts und berichten nicht über Glücksspiel; keine Verbindung zur früheren Website unter dieser Domain.
Spiele
Spielekatalog
Zwei Leute auf dem Sofa vor einem Bildschirm spielen anders als zehn Personen in einem Sprachkanal, selbst wenn das Ziel ähnlich ist. Deshalb finden Sie hier keine Liste mit Titeln, sondern einen Katalog der Formate: wie sich die Rollen jeweils verteilen, wie viel Absprache nötig ist und für wen sich das Format am besten eignet.
Das Format eines Spiels legt die Regeln der Kommunikation fest, noch bevor das erste Wort fällt. Manchmal muss man nicht die Leute wechseln, sondern das Format, damit das Team zusammenfindet.
— Aus der Redaktion
So ist die Rubrik aufgebaut: Sie ist ein Katalog der Genres und Formate für gemeinsames Spielen, keine Titelliste. Wir beschreiben, wie viele Personen meist mitspielen, wie Aufgaben in diesem Format üblicherweise verteilt werden und auf welche Hürden Teams am häufigsten stoßen. Spiele, Studios, Geräte und Shops kommen hier nicht vor.
Formate des Teamspiels
Sechs Arten, zusammen zu spielen – vom gemeinsamen Sofa bis zur großen Gruppe.
Koop am selben Bildschirm
Alle sitzen nebeneinander und blicken auf einen gemeinsamen oder geteilten Bildschirm. Hinweise gehen auch per Geste, nicht nur per Stimme – ideal für Neulinge und Familienrunden. Nötig sind nur genug Controller und bequeme Plätze.
Jeder spielt bei sich zu Hause, verständigt wird sich per Sprach- oder Textchat. Gesichter sieht man nicht, deshalb sind kurze Signale, Kartenmarkierungen und eine klare Absprache, wer führt, besonders wichtig.
Ihre Gruppe tritt gegen eine andere an. Hier sind die Rollen am deutlichsten ausgeprägt und Fehler wiegen schwerer. Ein ruhiger Ton und eine Nachbesprechung ohne Vorwürfe sind hier besonders gefragt.
Die Beteiligten haben unterschiedliche Fähigkeiten und Ziele: Eine Seite sucht zum Beispiel, die andere versteckt sich. Das Format schult das Verständnis für fremde Rollen und passt zu Runden mit sehr unterschiedlicher Erfahrung.
Die Aufgabe lässt sich nur gemeinsam lösen: Eine Person sieht den Hinweis, die andere kann handeln. Wichtigste Fähigkeit ist hier nicht die Reaktionszeit, sondern genau zu beschreiben, was man sieht, und geduldig zuzuhören.
Viele Beteiligte, ein schwieriges gemeinsames Ziel und eine klare Aufgabenteilung. Ohne Leitung und Regeln für den Sprachchat wird es schnell chaotisch – dafür bleibt ein gelungener Versuch lange in Erinnerung.
Vier Fragen, die Sie vor der ersten Session gemeinsam klären sollten.
Gruppengröße
Wie viele Personen spielen normalerweise mit, wie viele im besten Fall? Ein Format, das auf volle Besetzung ausgelegt ist, wird unpraktisch, wenn oft die Hälfte fehlt.
Gibt es Neulinge in der Gruppe, und wie geht das Spiel mit ihnen um: Lässt sich der Schwierigkeitsgrad anpassen, kann man Verbündeten helfen, ohne langes Tutorial starten? Je niedriger die Einstiegshürde, desto besser hält das Team zusammen.
Wie lange dauert ein sinnvoller Versuch, und kann man mittendrin unterbrechen? Wenn jemand nur eine Stunde Zeit hat, sorgen lange Runs ohne Speichermöglichkeit bei allen für Frust.
Sitzen Sie nebeneinander oder sprechen Sie online miteinander, passt allen der Sprachchat oder bevorzugt jemand Text und Markierungen? Die Antwort zeigt, welches Format niemanden außen vor lässt.
Wörterbuch des Teamspiels: Rollen, Kommunikation und Formate des gemeinsamen Spielens einfach erklärt.
Worauf wir uns stützen
Systeme zur Alterskennzeichnung von Spielen (allgemein)
Redaktionelle Beiträge des Magazins Questthebest
Wir beschreiben allgemeine Prinzipien des Teamspiels. Sprachchat, Markierungen und Spielersuche sind in jedem Spiel anders eingerichtet und ändern sich mit Updates – die genauen Menüpunkte finden Sie daher in der offiziellen Hilfe Ihres Spiels.